Mee(h)r im Herzen
Gedanken & Geschichten

Fünf Fragen am Fünften – Januar 2019

Januar – ein Monat, den ich gleichzeitig mag und auch wieder nicht. Denn ich liebe die Frische, diese Aufbruchsstimmung. Das neue Jahr, gerade ausgepackt, noch glänzend und unberührt. Aber ich HASSE es, dass es bis zum Frühling noch so lang dauert. 🙂 

Ab dem 2. Weihnachtsfeiertag, so ca. 18 Uhr, kann mir der Winter nämlich urplötzlich bleiben, wo der Pfeffer wächst. Da ich die Weihnachtszeit in der Regel sehr früh und sehr ausgiebig zelebriere, ist dann nach Heiligabend auch schnell Schicht im Schacht.

So fliegt die Deko (ähnlich wie bei dir Nic) teilweise schon, bevor das letzte Jingle Bells überhaupt verklungen ist und dass unser Weihnachtsbaum dieses Jahr tatsächlich bis gestern noch im Wohnzimmer stand ist wirklich sehr selten. Wir hatten einfach keine Zeit.

Aber nun gut. Es ist Januar. Es ist der fünfte Januar. Zeit, endlich richtig im neuen Jahr anzukommen und vor allem Zeit für eine neue Runde 5 Fragen am Fünften. Ich freu mich sehr, dass die Reihe weiter geht und habe mir vorgenommen fleißiger mitzumachen. Ich habe mir für 2019 generell sehr viel vorgenommen. Und das war ja wohl die perfekte Überleitung für Frage 1.

 

1. Was wünschst du dir für 2019?

Zunächst einmal glaube ich, dass 2019 ein krasses Jahr wird. Ich hatte bei 2018 ein richtig gutes Gefühl. Ich wusste es wird toll. Und das wurde es, bis auf ein paar Kleinigkeiten natürlich. Es sind Dinge ins rollen gekommen, die ich mir schon seit seeeeeeehr langer Zeit wünsche. Genau genommen seit 13 Jahren. LEIDER und das tut mir wirklich von Herzen leid, kann ich darüber noch immer nicht so richtig sprechen, obwohl ich euch damit schon im letzten April geteasert habe. Ihr werdet es aber in diesem Jahr auf jeden Fall erfahren und hoffentlich auch recht bald. Ich bin ja nu nicht so der geduldigste Mensch und dass ich das überhaupt so lang für mich behalten kann ist schon ein kleines Wunder. Also – long story short – ich wünsche mir sehr, dass diese Pläne sehr bald verwirklicht werden können.

2018 war für mich ein Jahr der Selbstfindung. Ich habe mich in diesem Jahr so unglaublich verändert, dass ich teilweise selbst nicht mehr mitgekommen bin. Ich habe begonnen vegan zu leben, was ein revolutionärer Einschnitt in mein Leben und auch meine Persönlichkeit war, auf so vielen Ebenen. Eine Entwicklung, die für alle Beteiligten (vor allem meinen Mann) bestimmt nicht immer leicht war, weil es sehr viele Dinge radikal verändert hat. Ich habe mich relativ schnell von Dingen getrennt, die mich unglücklich machen, wo ich früher eher lang drum herum geschlichen bin. Ich habe erkannt, was ich mir von meiner Zukunft wünsche und was ich nicht will.

2018 war also leise und nachdenklich, aber eindringlich. Ich wünsche mir für 2019 Lärm. Richtigen Lärm (positiven natürlich). Ich wünsche mir, dass es uns durchschüttelt, dass es keinen Stein auf dem anderen lässt (auch positiv). Ich wünsche mir mehr Mut, mehr Durchhaltevermögen, mehr „los jetzt“ und weniger „gucken wir mal“.

Das das alles ohne Gesundheit nichts wert ist weiß ich selber. Aber Gesundheit ist mein Wunsch für immer und nicht nur für 2019.

Ich wünsche mir mehr Ideen und mehr Drive, sie durchzusetzen. Und ich wünsche mir, dass ihr dabei seid.

2. Möchtest du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?

Hmmm, gute Frage. Ich möchte eigentlich immer etwas Neues lernen. Ich habe für 2019 aber nichts Spezielles geplant. Stricken vielleicht oder Punchen. Ich lass mich aber auch gern überraschen und gucken mal, was das Jahr so bringt.

Moment – ich habe ja doch was geplant, aber das hängt unmittelbar damit zusammen, ob die oben genannten Pläne so hinkommen, wie ich mir das wünsche. Wenn dem so ist, werde ich SUP fahren lernen und Kite-Surfen. Naaaaaa – jetzt könnt ihr mal raten, womit das zusammen hängt… ?

3. Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?

Oh ha, damit erwischt man mich ja kalt ne. Ich bin absolut kein Interior Blogger. Ich hatte bis vor wenigen Jahren (genau genommen vor Insta) noch keine richtige Vorstellung von einem besonders stimmigen Gesamtbild. Das hat sich in den letzten Jahren sehr geändert, ist aber noch immer nicht so ganz, wie ich es mir vorstelle. Sehr zum Leidwesen meines Mannes übrigens, den mein ständiges „das will ich aber anders haben“ auch schon nervt. ? Muss er durch. Ich mag es gern hell, clean und aufgeräumt, mit kleinen Details. Ich bin ein großer Freund vom Skandi Stil.

Ich glaube allerdings, unsere Einrichtung ist tatsächlich zu persönlich, um einem Stil zu entsprechen. Sie hat eben nur Elemente davon. „Insta made me buy it“ kommt hier und da auch mal vor, ja.

Ein liebstes Möbelstück? Huh! Nein, habe ich nicht. Ganz einfach so. ?

4. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?

Vor allem kaufe ich wirklich VIELE Blumen. Sehr viele. Es kommt eigentlich nicht vor, dass ich keine Blumen irgendwo stehen habe. Ich weiß, das ist nicht sehr ökönomisch, aber es macht mich nun mal glücklich. Zu meiner Verteidigung kaufe ich am liebsten im Frühjahr drölfzig Einkaufswägen voll mit Blumen zum auspflanzen und züchte seit drei Jahren zwei Pfingstrosenbüsche heran. Letztes Jahr hatte ich immerhin schon vier Blüten.

Pfingstrosen liebe ich sowieso, aber wer tut das nicht? Und wenn das so ist – was stimmt mit dir nicht? ? Ich mag auch sehr gern Ranunkeln, Tausendschönchen und alles, was zarte, flatterige Blütenblätter hat. Rosen mag ich nicht so gern. Zumindest keine Schnittrosen. Und wenn, dann eher in zarten Farben, auf keinen Fall rote. Als Stock sind sie auch schön. Ich mag am liebsten die Art Blumen, die es wirklich immer nur für eine kurze Zeit gibt. Mag an meiner Liebe zu den Jahreszeiten liegen und daran, wie die Planzen den Wechsel anzeigen. Gilt auch für Gemüse, aber das ist ja ne andere Story ?

5. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ich beschäftige mich ehrlich gesagt nicht so sehr mit Sternzeichen und glaube auch nur so halb daran. Ja, es gibt immer wieder Momente wo man denkt „Krass, das passt total auf mich“. Aber zum Einen ist das ja auch immer eine Sache der Wahrnehmung und was man da hinein interpretiert und zum anderen sind es halt oft sehr allgemeingültige Dinge, in denen sich jeder irgendwie wieder finden kann. Aber gut, schauen wir trotzdem mal.

Ein Auszug aus der Beschreibung der Stier-Eigenschaften:

Aufnahmefähig: Joa; Ausdauernd: bei dem was mir Spaß macht, absolut ansonsten: Nö, ich beiße mich nie an Sachen aus Prinzip fest, wenn es mir eigentlich zu anstrengend oder zu wenig erfolgversprechend ist; Ausgeglichen: ? An dieser Stelle höre ich all meine engen Freunde und vor allem meinen Mann schallend lachen: Nein, auf keinen Fall; Bodenständig und geduldig: ? Same here – schallendes Gelächter, auch meinerseits; gemütlich: ja; gelassen: meistens, ich vertraue einfach auf das Leben und darum auch daran, dass es schon alles laufen wird, irgendwie; genussvoll und sinnlich: Hell, yeah – absolut, in allen Bereichen; kreativ: ? Ja, klar; naturverbunden: Absolut, nichts ist vergleichbar mit dem, was die Natur kann; selbstbewusst: Ja, zum Glück, schon immer gewesen; treu/loyal: Ja schon, leider kommt mir da meine Unzuverlässigkeit manchmal in die Quere, was nicht bedeutet, dass ich für die Menschen in meinem Herzen nicht alles tun würde, wenn es drauf ankommt; zuverlässig: ? Hahahah – wo wir gerade davon sprachen, leider oft nicht, nein; eifersüchtig: Nein, keinen Meter. Entweder ich vertraue, oder ich vertraue nicht, keine Diskussionen; geizig/materialistisch: Auf gar keinen Fall, wenn ich etwas nicht bin, dann geizig, Raus mit der Kohle, hier hast du 6€ Trinkgeld ?; stur: Ooooooooooh ja; hab ich eine Meinung, beißt man sich an mir die Zähne aus. Ich stehe mir selbst im Weg weil ich nicht einsehen kann, dass Dinge anders laufen könnten, als ich sie mir vorstelle. Das ist der typische Stier, die Hörner sind Programm.

 

So ihr Hasen, das war es schon wieder. Ich hoffe, ich habe euch ein wenig unterhalten. Ich merke, auch in 2019 kann ich mich nicht kurz fassen. Aber was solls – 2019 soll eben ausschweifend werden, in jeder Hinsicht. Macht das Beste draus.

 

 

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